Wochenendkurs
Schwäbisch - nicht nur für Anfänger (ausgefallen)
Warum hoißt’s Raigschmeggde und it Reingerochene?

Ausführungen zu Schwaben, zu Schwäbisch, zum Land und zu den Leuten, mit Schwerpunkt Oberschwaben.
Für Leute die hier immer schon oder schon seit längerer Zeit heimisch sind und natürlich auch erst recht für Raigschmeggde.

Warum sagt man zu Menschen, die aus anderen Regionen zugezogen sind, eigentlich Raigschmeggde (also Hereingeschmeckte) und nicht Hereingerochene?

Diese brennende Frage nebst vielen anderen wird der Kursleiter in seinem Vortrag beantworten. Dabei beruhen viele Eigenheiten der schwäbischen Sprache auf sprachgeschichtlich gewachsenem Hintergrund. Dass es „der“ Butter heißt, ist dafür ein ehrbares Beispiel.
Warum man im Schwabenland mindestens fünf verschiedene Köpfe kennt, aber keine Beine, auch darüber wird aufgeklärt. Und dass der berühmte Schwäbische Gruß ganz unterschiedlich gemeint sein kann, wird beschrieben. In norddeutschem Platt ebenso wie am Bodensee kann man „Hus“ für „Haus“ hören. Das hat dann auch damit zu tun, dass man im Schwäbischen das –au– in Haus anders ausspricht als das –au– in Baum. Rätselhaft? Ja, aber es wird erklärt. Und auch, warum die Schwaben durchaus nicht falsch gepolt sind, wenn sie kleinere weibliche Wesen zuweilen als „das Menschle“ bezeichnen.
Ein humorvoller Vortrag mit ernsthaften Informationen zu den Schwaben, vor allem zu denen in Oberschwaben. Wer hier schon lange lebt, wird sich erfreut in Vielem wiederfinden. Wer aus anderen Gegenden zugezogen ist, kann sehr viel über die Menschen hier und ihre Sprache erfahren.

Am Ende des Workshops steht der Selbstversuch. Ob die Kursteilnehmer des Schwäbischen selbst mächtig sein werden, wenn sie nach Hause gehen..?

Ludwig Dorner
P010123
Teilnehmergebühr: 25,00 €
maximal:12