"Die Heimat bleibt immer im Kopf": Italienische Gastarbeiter in Deutschland und Oberschwaben neu

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Kooperationsveranstaltung mit dem Städtepartnerschaftsverein "Die Brückenbauer e.V."

In den 1950er-  und 1960er-Jahren erlebte die Bundesrepublik Deutschland einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Um den großen Bedarf an Arbeitskräften während des "Wirtschaftswunders" decken zu können, holte die BRD über Anwerbeabkommen zwischen 1955 und 1973 ausländische Arbeitskräfte ins Land.


Das erste Anwerbeabkommen wurde 1955 mit Italien abgeschlossen, und es kamen etwa 2 Millionen Arbeitskräfte aus Italien nach Deutschland. Es sind die ersten "Gastarbeiter". Dabei fiel das Zurechtfinden im fremden Deutschland oft schwer, und die Familie in der Heimat fehlte. So kehrte die Mehrzahl wieder nach Italien zurück. Aber viele blieben hier, sei es aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen. Sie leben seit Jahrzehnten unter uns.


Nach allgemeinen Informationen zum Thema soll auf die Situation in Ravensburg / Weingarten näher eingegangen werden. Denn auch hier in der Region waren Betriebe auf diese "Gastarbeiter" angewiesen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der italienischen "Gastarbeiter" anhand ausgesuchter Menschen aus Italien und deren Nachkommen. Diese haben sich hier in der Region ein Leben aufgebaut, sich in Vereinen organisiert und so ihren eigenen Platz in der Stadtgesellschaft erobert.


Der Vortrag ist kostenlos.

 



1 Abend, 12.11.2026
Donnerstag, 19:00 - 20:30 Uhr
1 Termin(e)
Do 12.11.2026 19:00 - 20:30 Uhr vhs-Geschäftsstelle, Gartenstraße 33, 88212 Ravensburg, Raum 0.01
Bertram Nold
262.0107000.2
kostenfrei

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(Plätze frei)